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I want out!

...so der Name von einem von zwei Songs zu denen ich beim letztwöchigen Festival mein Haupt (trotz eigentlich immernoch zu kurzer Haare) eifrig geschwungen hab. Gammaray habens tatsächlich geschafft mitten inner Nacht, nach Stunden des Regens, des Wartens, des Bierkonsums und vor allem nach Blödsinn wie JBO genau DAS auszuteilen was man wollte. Metal. Richtigen Metal. Und nebenbei wird man dann auch nich mehr mit dem Namen des Festivals oder der nächstgelegenen Stadt angeredet oder bekommt gar Floskeln wie "Seid ihr gut drauf?" vorgesetzt. Nein. DIE wissen was sie sagen. Und was sie tun. Auch wenn sie eins NICH getan haben. Nämlich die spaßige Coverversion von Birth Control´s "Gammaray" zelebrieren. Aber wer könnte ihnen das schon übel nehmen?

 

16.7.06 20:19


Neuanfang? Krise? Whatever...

Die letzten Tage quasi vollständig mitter Freundin verbracht. Donnerstag auf die spaßige Idee gekommen das eine oder andere Gläschen Rioja in uns reinzuschütten und kurz vorm aufstehn ins Bett zu gehn. Freitag inner Firma schon wieder bei ner Reparatur die Flossen aufgerissen... noch nicht mal alkoholbedingt... später ne Weile mit zwei Kolleginnen vonner Freundin unterhalten (---> entsprechend angefressene Reaktion ihrerseits),  danach  quasi direkt los zum Film kucken. Bei ihr, "Amsterdamned". Putziger Titel, hab aber nich sonderlich viel mitbekommen und eher durch das Black Schnarchgedröhne of Doom für Unterhaltung gesorgt, während ein grausam schlitzender Taucher sein Unwesen in den Grachten Amsterdam´s trieb. Immerhin weiss ich jezz was Grachten sind. Mit ausschlafen wars dann auch nich so doll, gewohnheitsmäßig viel zu früh aufgewacht und die Mitschlafende malträtiert, aber dafür auch ihren MP3-Player repariert und ne Party für  nen Kumpel organisiert, der wieder resozialisiert werden muss. Oder eher müsste. Wenn er denn zu seinem eigenen Geburtstag kommen würde... aber davon mal ab. Abends mitm Rad hin, einkaufen, feiern, grillen, warten. Nette Feier, wenn auch ohne den Hauptdarsteller. Den kriegen wir auch noch. Bald. Danach zur Freundin und das Schlafdefizit der letzten 147 Arbeitstage ausgeglichen. Sprich: Ewig lang gepennt und den ganzen Tach einzeln oder auch im doppel rumgelegen. Abends noch kurz inne Vorstellung vonner Freundin, danach mitm Rad zurück und n weblog einrichten. Ha. Und jezz kommt der Krisen-Part: Frau is ständig unzufrieden, hört die falsche Musik, [zensiert!], und meint nach vier Tagen Dauerkontakt mit mir, dass ich ja noch ma eben zum Essen bleiben könnte. Ja, ich weiss, es gibt Schlimmeres und ich sollte mich nich so anstellen, aber war das Alles? Ich fühl mich noch nich zu alt zum Feiern gehn, rumblödeln und kindisch sein... sie schon. Die ganze Welt ist gemein und gegen sie. Wenigstens ist sie nicht der Typ der mir auch noch Schuld daran gibt. Weiss aber trotzdem nich ob sich das lohnt. Is zwar genügsam aber noch empfindlicher als ich. Schön war aber als sie mich auf meinen neuen Namen gebracht hat. Nich den vom log, den hab ich aus ner zdf.doku Sendung. Meinen eigenen neuen Namen. Keine Verniedlichung, fast nix zum Nuscheln dran und trotzdem fast das Original. Eben Anders.
16.7.06 20:52


Urlaub.

Verdammt. Gestern versucht irgendwas planungstechnisch auffe Reihe zu kriegen, aber schon wieder mehr oder weniger gescheitert. Mein einfaches "Hey, mein Jahresurlaub sind das Festival vor ner Woche und das WOA" is durch die neue Freundin eh hinfällig. Bisher wollt ich ja eigtl. auch mit der wegfahrn... fragt sich nur, ob das auf Dauer gut geht. Aber da sich sowas eh meistens von selbst löst (die Fast-Food-Freundin war ja ihrerzeit auch lange vor dem nächsten Urlaub verschwunden) heisst es wohl abwarten. Immerhin gibt es das Schülerferienticket bis zweiundzwandzig. Nur komischerweise nicht wie im damaligen Bekanntenkreis üblich als SchüFeTi sondern als SFT. Whatever.
16.7.06 21:02


"Zitat"

Freundin nöhlt wegen online-Training (ET), wirft den Kopf zurück und haut sich die Ömme an. "Autsch.... aargh... Gott is dochn PC-Spieler!"

 Soso.

17.7.06 21:33


Dü Gränberrüs: Zonie

Schnauze voll, jezz werden Regeln aufgestellt. Ab sofort werden keine Sätze mehr mit...

In der Heimat...

Hier bei Euch...

Ich kenn da eine(n)...

N(e) Freund(in) von mir hat schonmal...

Ich hab da neulich n Video gesehn... 

Doch,...

oder mit

Wie heisst das bei euch?/ Gibts das auch bei euch? ,etc. gebildet.

Jeder noch so bescheuerte Versuch in die so begonnene Wortkotze Sinn, Ernst oder Glaubhaftigkeit reinzubringen ist sowieso zum Scheitern verdammt.

Liebe Kevins, Robins, Enricos, M/R/Sandys, C/Sindys,Maik(el)s, undsoweiter:
Der restliche Teil Deutschlands (ich meine Alles um die DDR drumherum) trauert mit euch und versteht den Kummer über eure Namen. Wer würde seine Eltern nich gern dafür verbrennen, wenn sie ihre unschuldigen Schutzbefohlenen auf solch grausame wie  unmenschliche Art und Weise auf alle Ewigkeit zeichnen!? Es kann nur leider niemand sonst was dafür. Weder Ausländer, noch Politiker, noch eure westdeutschen Kollegen, die übrigens gern für euch mitarbeiten wenn ihr zu spät kommt, gerad keinen Bock habt oder über Broiler und Schrippen fachsimpelt. Kein Problem. Kleine Ode an meinen Fast-Lieblings-Kollegen: WIR machen das doch gern für EUCH.

18.7.06 20:48


NoRsK aRiSk BlAcK MiTtAgSpAuSe

Beim heimlichen Turisas-hörn inner Mittachspause und nebenbei Songtexte zu The-Heart-Of-Turisas-gesuche hätte ich fast meine Wasserflasche zerbissen, als ich las, dass der Gitarrist von denen wohl sein Leben lang im Rollstuhl sitzen wird. Sein Ausstieg aus der Band war fast absehbar (trotz Gegenbeispiel: Def Leppard)... richtig schlimm für mich wurde hingegen der zeitliche Ablauf (wie früher bei der Hitparade "jezz nochma in umgekehrter Reihenfolge":

 8.Leben als Kaputter
 7.Ausstieg aus der Band
 6.Versuche doch noch was zu retten
 5.Infos es ginge ihm Besser
 4.Angst
 3.Nachricht über den tragischen Unfall
 2.der Unfall selbst
 1.der Auftritt beim letztjährigen WOA

und das was mir persönlich am meisten wehgetan hat:

 0.Mein alkoholbedingter Ausstieg.

Klartext für alle diejenigen, die schon Memento nich verstanden haben: 

Ich hab bei einem ihrer letzten Auftritte, oder vielleicht sogar bei DEM letzten total stralle im Zelt gelegen und gepennt. Nicht nur, dass ich die allgemein verpasst hab sondern auch noch die weiteren Umstände sind zum lauthals erbrechen.

Theoretisch müsste ich jezz in Selbstzweifeln oder so versinken, aber auch ich lerne dazu. Heisst: Vorher ins Programm schauen wer und wann wo auftritt und schonmal auswürfeln wer einen dahin trägt oder wieviel Pegel man da dann haben will/kann/sollte/darf... aber nich auf blöde Ideen kommen (wie z.B. kein Bier mehr, etc.) weil man sich eh nich dran hält und solche Dinge á la Murphy eh nur einmal passieren.

Dafür kommen ganz andere Sachen, die situationsgerecht schon so furchtbar wie nur irgend möglich sind, z.B. Metal-Uschis die sich nackig machen wollen, beim momentanen Pegel aber schon angezogen zu nackig sind... alternativ auch Bier is alle... oder weitere Spaßmacher, die sich auch gern selb(st²ändig kombinieren... also besagte Mädels, kein Pegel, keine Aussicht auf Bier, Loch im Stiefel und kein Metal. Was fehlt is nur noch Genitalherpes, Zahnschmerzen, 1-2 zerfetzte Trommelfelle samt Tinnitus, die Erkenntnis, dass das eben keine Ravioli mehr in der Dose waren (bzw. sich zum 2.Mal dort aufhalten) und natürlich Krebs (darf nicht fehlen, in Kombinationen mit kein Tabak und Raucherhusten umso unterhaltsamer).

So hätte Alles kommen können.
Oder es könnte noch kommen.
Wir es aber nicht.
Und wer sich noch über Lapalien wie Blasen an den Hufen, schlechte Akustik, schlechtes Wetter oder gar Langeweile beschwert, gehört am eigenen Haarschopf aufgeknüpft.

18.7.06 21:43


SBZ, die Zweite.

Liebe Nachbarn aus Dunkeldeutschland, seid bitte vorsichtig mit wen "ihr" drüber redet, damit ihr jezz bemerkt habt, damit "ihr" oft Wörter grammatikalisch falsch oder komplett kontextlos in "euer" diffuses Gebrabbel einflechtet.
"Wir" sehen dies nicht als besondere Leistung an, sondern als selbstverständlich.

Keine Entschuldigung, nur fürs Protokoll: Ich halte nich die Gesamtheit der Ostdeutschen für unterbelichtet, sondern nur die mir bekannt gewordenen Fälle. In Dresden gibt es nach wie vor meinen persönlichen Lichtblick. Grüße an dieser Stelle!

18.7.06 21:55


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