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Auferstehung.

Blind Guardian live! Was für ein Erlebnis. Wer hätte gedacht, dass die Musik wirklich scheissegal ist (bis auf Valhalla, Time stands still,...) und es wirklich nur auf die großartigen Fanscharen des heiligen Hansi ankäme? Ein unglaubliches Erlebnis trotz des dämlichsten Personals der Welt ("Wie, ihr wollt nen Stempel? Wir können euch doch nich ständig rein und raus lassen!? KAAAAIIII!!! Die beiden jungen Männer machen Ärger, mach denen doch mal eben klar, dass das so nich geht!" Worauf "Kai" seinen halbstündigen Nörgel&Fratz-Monolog mit den Worten "Einfach mal nett sein, wär ja schön!" schloss...). Ein großer Spaß für klein und groß, alt und jung, true und Sozialpädogogikstudienplatzanwärter in breiten Hosen, Turnschuhen, ohne Haare, aber mit doofem Hut und Alles Andere was so an Kroppzeug bei sowas rumrennt. Allein schon das vorherige vortrinken mit mir bis dato unbekannten Dortmundern war sehr unterhaltsam, ebenfalls das Warten im Pub gegenüber unter Zuhilfenahme des einen oder anderen schaumlosen Bieres und natürlich die Ankunft der benachbart wohnhaften andern 3 auf die man zwischen Rausch und Blasendruck eigentlich ja gewartet hat. Dann gings los. Das erste Konzert, bei dem ich nichts gesehen hab. Selbst vom ersten Rang fast nich. Nachdem die andern zwei sich das Hirn von der Vorgruppe zerbraten ließen hatten der Fahrer und ich keine Chance mehr uns nachträglich wieder nach vorne durchzuschieben, wordurch sich aber der Standortvorteil am 1. Rang (Ausgang rechts) voll entfalten konnte. Entgegen Anweisung des Fahrers mich an eine gefärbt-schwarzhaarige ranzuhängen die mit ihrer Schwester da rumstand bemühte ich mich um eine zuckersüße und reichlich truee junge Dame, die ihren Freund glücklicherweise zu Hause gelassen hatte und mir so Gelegenheit gab ihr nachdrücklich mitzuteilen wie sehr sie mir denn gefiele.... und es war schon wieder der Effekt wie nach der FastFoodFreundin als die Flensburgerin in mein Leben trat und mir gezeigt hat, dass es Hoffnung gibt und man sich nich mit Allem abfinden und zufrieden geben muss. Innerhalb von Sekundenbruchteilenwar auch schon das Konzert vorbei und die Kleine fast weg, so dass ich ihr nur noch schnell mit Nachdruck vermitteln konnte, dass ich sie unbedingt wiedersehen muss. Und bekam auf diesem Weg ihre Telefonnummer. Nach erneutem Besuch des Pubs und einer eigentümlichen, rassistischen Verabschiedung durch die dort angetroffenen gings dann nach Einnahme der in weiser Voraussicht bereitgelegten Cheeseburger nach Hause. Unter absingen schmutziger Lieder und bangenden Konsums der Kinder. Großer Spaß. Richtig großer Spaß! Hab mich wohl noch zu einer Lobpreisung meines Fahrers hinreißen lassen, aber den Abend wirklich genossen. Und fühl mich seitdem wieder halbwegs true (nach dem Einbruch beim/nachm WOA). Hagel und Töte!

2.10.06 12:31


Zwischen FastFood und Knäckebrot mit Erdnussbutter...

 So viel zur Verpflegung. Ganz so schlimm wars nicht in Hamburg, nach zwei Wochen nagt es jedoch an jedem noch so geduldigen Ex-Zivi, wenn der Kollege aus dem höheren Lehrjahr kein Gedächtnis hat (wirklich GAR KEINS, nich ma Langzeit...), rinks und lechts ständig velwechsert und arge Lese- und Schreibschwächen hat, sowie zur selbständigen Arbeit nicht fähig ist und auch noch so ungeduldig ist wie es nur irgend geht. Oyakudachi? Kein Stück. Shitsuke? Auch nich, weit gefehlt. Ist aber wirklich ein klasse Gefühl jezz endlich rauszukommen und eigenständig denken, arbeiten und reparieren zu können. Vor Allem plus Spesen und für zwei Wochen in nem 4-Sterne Hotel... lässt man sich schon gern gefallen.
Wobei ich mir einfach nicht erklären kann wie ich das die ganze Zeit ohne Musik ausgehalten hab, wobei ich die "Hits" von James Blunt & Co (die man nach zwei Wochen Autoradio in- und auswendig kann) mal einfach nich als Musik gelten lasse.

2.10.06 12:42


Jaja, die Liebste. [Untruees Rumgeseiher]

Kleiner Spoiler vorweg: Jezz wird gejammert. Einfach überspringen. Wer hier weiterliest ist selbst schuld.

Wie soll das nur weitergehn... Ich seh die eh nur Freitag Abend (nachm Training) oder Samstag Abend (nacher Arbeit) wo es dann entweder "zu spät" ist was zu machen, sie keine Lust hat nachzukommen oder sie zu erschöpft ist um ihren Hintern überhaupt hochzukriegen. Sonntags ausschlafen und nörgeln, dass sie wegen mir (& rumgammeln) nix schafft. Da liest man der Frau 5h aus "Das Parfüm" vor und einziger Kommentar ist (neben dem obligatorischen "Danke/Du machst das so toll/Du sollst meinen Kindern später auch mal was vorlesen": Hach, das is ja sooo anstrengend sooo lange zuhören zu müssen. Und das nur weil sie selbst nicht in der Lage ist in einer Woche ein verdammtes Buch zu lesen, was sie schon viel früher hätte anfangen können und was auch einfach nicht Voraussetzung für den Film ist, was sie aber unbedingt (vor-)gelesen haben möchte, obwohls ja immer sooo langweilig und sooo detailliert ist. Ihr fehlt einfach die psychopathische Ader um mit Mördern mitzufühlen. Ich überleg schon die ganze Zeit, was mich an ihr interessiert. Sogar der Notnagel, dass man wenigstens ab und zu Sex hat fällt weg. Frustrierend. Aber immerhin jeden Samstag morgen frische Brötchen. Und verlieren kann sie auch nich (Darten, Kniffeln, Risiko...). Und peinlich bin ich ihr ja sowieso... wenigstens hab ich keine Haare auf der Stirn... Püh!

2.10.06 13:00


Ganz. Kurz.

Neuer Kollege an der BBS, sehr nett. Bin jezz auch Klassensprecher.

2.10.06 13:02


Und!

Nebenbei hat mein Fahrer noch nen alten, britischen Bus ganz in der Nähe gefunden. Nochmal Und!: Lasertag ist großartig. Der spannende Kampf von Lichtschranken auf Plastikgestellen für den Kritiker, aber für den Kenner immernoch der billigste und legalste Spaß (nebenbei noch mit der größten Reichweite) im Wald/ im Dreck/ in Deutschland.

3.10.06 17:09


Verletzungen und Anderes was weh tut...

Was hab ich doch für ne erfolgreiche Freundin. Kommt doch glatt in nem europaweiten *********wettbewerb in die nächste Runde (also schonmal unter die ersten 30). Problem: Meinen Urlaub kann ich knicken, mit ihr was machen is nich drin. Nächstes Problem: Kohle. Hatse nämlich nich. Und mal nach durch Europa mit Sondergepäck im Flieger is auch nich billig. Ähnlich problematisch sind die 200(!)km zwischen Flughafen und Ausstellungsort... Schaffen wir schon. Langhaarig hin oder her: Meine Möchtegern-Trueen Kollegen habens noch nich so raus. Der Anzug-Metaller hat Gitarren(!)unterricht(!) gegeben und der Alternativ-Lutscher hat ihm heute was von Zielsetzungen von Musikern bezogen auf ihre Musikrichtungen referiert. Sowas HASSE ich. Menschen die SICH entweder Musik schön-, oder MIR kaputtreden. Metal hört man, Metal macht man, aber man sabbelt nich den ganzen Tach drüber. Wenn sich einzelne Personen damit zum Gespött machen und ausgrenzen wollen, bitte. Ernst wird die Lage erst, wenn mehrerer solcher Kaputten aufeinander treffen. Dann ist es aus. Ent weder ist man schon einer Meinung und schwanzlutscht sich gegenseitig die Hucke voll und ergänzt einander mit "Insider-Infos", kleinen Anekdoten, usw. ODER man seihert so lange bis man dann doch ganz friedlich auf einen gemeinsamen Nullpunkt (den sog. Ground Zero) trifft. Höhepunkt: Verbesserungsvorschläge. Wenn Alles ausgereizt ist kann man immernoch vorschlagen, dass der Gitarrist von Band A eigentlich ja ma auf der Studioplatte von Band B n bisschen was mitspielen könnte, würde bestimmt suuuper passen.


Kann keiner seinen Bands mal treu sein? Kann keiner mal zu seiner Mucke stehen? JA, ICH MAG MANOWAR! (und nich: "Och, musikalisch warn die auch ma besser,
aber das is immer so lustig, hihihi, die sind so unzivilisiert und primitiv, kicherkicher...) Es ist schlichtweg zum Kotzen.
Genau wie der Kodex, den es früher irgendwann mal gegeben hat. Im MoshPit haut man sich nich gegenseitig die Fresse ein, wer stürzt wird sofort geborgen, wenn einer ne Brille verliert schirmen die Nachbarn mit ab und helfen suchen, man verschüttet keine fremden Biere beim anrempeln, wer doch unbedingt Krautsörfen bzw. RAGE-diven(C) muss wird gehalten,gefangen oder hingestellt,aber NIEMALS runtergezogen, wer abkackt wird mindestens aus dem Pit gezogen, teilweise sogar mit Kartoffelschnippeln, ner Phosphatstange und Bier notdürftig wiederbelebt. Früher gab es Zusammenhalt. So wie auf Blind Guardian Konzerten(kommen übrigens genau wie Rage, Haggard und natürlich In Flames nach Wacken). Da konnte man sich direkt mit den Leuten unterhalten und wurde verstanden. Diese Gewaltbereitschaft von überaggressiven Kinder, die Korn, Slipknot und Hardcore-Scheisse hören und überhaupt nicht wissen worauf es ankommt sind eine Minderheit. Aber blöderweise eine wachsende. Als ich im Alter von denen war, wusste ich nix mit langhaarigen Kuttenträgern anzufangen, da hab ich mir aber auch eingestanden, dass ich nix über die weiss (aber auch gern ma so true sein will). Heutzutage werden Slipknot-Rucksäcke und Korn-Handtäschchen bei EMP verkauft. So ausgerüstet werden die Haare schwarz gefärbt, dann nochn bisschen angemalt (kein Vergleich zu Corpsepaint!) und fertig is der Nu-Metal/Hardcore Schwachmat. Metal ist auch keine Ausrüstungssache, ganz im Gegenteil: Auch der zehnte Patronengurt macht keinen Büro-Menschen zum Metaller. Man wittert regelrecht den Anzug und die Krawatte. Auch die Kiddies mit breiten Hosen, Turnschuhen mit Topfschwämmen oder Socken drin und ohne Haare sind komplett falsch. Auch das von Papa geklaute AC/DC T-Shirt rettet nichts wenn man höchstens Highway to Hell und Back in Black kennt. Dabei ist doch Alles so einfach: Geschnürte Stiefel, eine Hose die passt, T-Shirt (von ner Band die man kennt (3 Songs auf Anhieb wissen, mehrere Alben haben und mitsingen können, wissen worums geht und wer singt) und lange Haare. Mehr brauch man eigtl. nicht.
Hohe weisse Turnschuhe, Batik-Leggins und Kutten sind mehr für die Fortgeschrittenen und erfordern Erfahrung und ein gewisses Alter. Von direkten Kopfsprüngen in BlackMetalRegionen ist abzuraten, da Corpsepaint Übung erfordert und man bei Fehlversuchen damit rechnen muss von Fledermausschwärmen mit rotglühenden Augen zerlegt zu werden.  Erstmal das Auftreten in den Griff kriegen und Leute suchen mit denen man zusammen zu sowas hingeht. Notfalls abkucken oder fragen. Aber sich nich von Amis auf MTV vorführen lassen wie Metal geht. Richtig sieht man es bei Youtube unter "Wie macht man Metal?" oder "Wie macht man Wacken?". Noch was Schlaues zu Schluss: Die aktuelle Internet-Jugendkultur wo die Hälfte eh gelogen ist, soll am Besten schon Alles können. Für die Schule, für den Job, zu Hause, privat: Nix mehr lernen, am Besten seit dem ersten Japser Alles draufhaben. Irgendwo wohl auch logisch dass die lieben Kleinen sich dann einreden von einmal kucken hättense Alles verstanden.
 Wer hätte gedacht, dass sich das sogar bei sowas mit reinspiegelt. Achja, und zu guter Letzt: Schmerzen. Beim Essen tierisch verbrannt, kurz vor Feierabend schweinemäßig den Finger auf Nagelhöhe gequetscht aber viel schlimmer erwischt hats einen älteren Techniker. Wurde schreiend(!) mit stärksten Krämpfen (unsere Epileptiker waren nix dagegen) eingeliefert... n furchtbares Bild und große Ungewissheit. Aber bei der Arbeit heute gerade gegen Ende in Rekordzeit vorangekommen. Und Logistik-Manni war heute auch noch kurz da, hat mich aber scheinbar nich gesehen. Oh. Is heute dochn bisschen mehr geworden...

5.10.06 22:27





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